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Artikel schreiben

 

Richtig schreiben für das Internet

Talent, Erfahrung, Zielgruppenorientierung - das alles sind im Printbereich wesentliche Kriterien für einen guten Journalisten oder Redakteur. Doch beim Verfassen von Web-Artikeln gelten andere Spielregeln. Was im Printbereich gut und richtig ist, ist häufig im Internet fatal und falsch.

Worauf kommt es also beim Schreiben von professionellen Web-Artikeln an? Zu allererst muss bedacht werden, dass der Leser nicht - wie beim gedruckten Wort - das ganze Dokument in Zeitungs-, Buch- oder sonstiger Papierform vor Augen hat. Immer wieder vergessen Online-Texter, dass der Betrachter immer nur einen Bildschirmausschnitt sieht. Die visuelle Seite der Darstellung ist in den letzten Jahren beispielsweise durch Elemente wie GIF, Flash, CSS oder Video immer weiter perfektioniert worden. Aber ob eine Seite gut oder schlecht ist, darüber entscheidet letztendlich der Text, denn er gibt ihr den letzten Schliff.

Lesen ist aber nicht gleich lesen. Der spannende Krimi nach Feierabend wird völlig anders rezipiert, als die Informationen im Web. Hier gilt: Der User überfliegt die Texte in aller Regel nur schnell und liest nicht intensiv und detailliert. Lange Texte in einem Dokument werden kaum gelesen, sondern man scrollt sich nur durch und liest quer. Umso wichtiger ist es also, dass dem Bedarf schnell Fakten in komprimierter Form finden zu können, beim Texten und optischen Gestalten der Web-Artikel Rechnung getragen wird.

Aufgrund dieses Leserverhaltens - möglichst schnell die benötigen Informationen in knapper und übersichtlicher Form zu finden, muss auch der Schreibstil von Web-Artikeln entsprechend gehalten sein. Ein langatmiger Text wird schnell weggeklickt, deshalb ist ein knackiger und informativer Inhalt gefragt, der schnellen Überblick über das Thema garantiert. Um die Dokumente übersichtlich zu halten - wie gesagt, der Betrachter hat immer nur den kleinen Bildschirmausschnitt vor Augen - bietet es sich an, Zwischenüberschriften und zusammenfassende Aufzählungen einzubauen. Auch die Gliederung in kleine und damit überschaubare Absätze gestaltet die Informationsaufnahme für den Leser deutlich komfortabler. Was aber, wenn ein Thema wirklich komplex ist und eine detailliertere Wiedergabe erforderlich macht. Ganz einfach, den kapitalen Fehler des überlangen Online-Textes vermeiden. Eine inhaltliche Gliederung machen, dafür Zwischenüberschriften finden, die schließlich jeweils als Headline eine neue Seite überschreiben.

Und die Sprache beim Texten im Internet? Natürlich nicht eine opulente, wissenschaftlich übertriebene Ausdrucksweise oder eine ineinander verschachtelte Syntax wählen. In der klaren und einfachen Formulierung liegt der Schlüssel zum Verständnis des Lesers begründet. Konkret sagen, was man meint und das in Aktivsätzen. Komplizierte Passivsätze sind beim Online-Texten absolut tabu. Da das Internet nicht nur Informationsplattform, sondern auch globaler Marktplatz ist, ist der Anteil an werblichen Texten relativ hoch. Hierfür ist durchaus eine emotionale Schreibweise gefragt, die den Leser zum Produkt verführt.

Und zum guten Schluss: Ohne SEO - Suchmaschinenoptimierung - geht gar nichts. Deshalb beim Texten die richtigen Keywords nicht vergessen!


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59320 Ennigerloh

Hat ein online journalist und Artikelschreiber
weiterte Ohne Backlinkpflicht Tipps,
können wir diese vielleicht hier posten.

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